Auch die Spedition FME profitiert derzeit von einer guten Auftragslage. „Wir wachsen personell und von den Sendungszahlen monatlich“, berichtet Christopher Kranholdt, operativer Leiter der Niederlassungen Hof, Ilmenau und Köln des Mittelständlers. In den ersten neun Monaten hat sich das Volumen bei FME im Teil- und Komplettladungsbereich verdoppelt. Entsprechend habe er sechs neue Mitarbeiter im Vertrieb und der Disposition eingestellt. „Wir sichern uns durch teils aggressiven Vertrieb unsere Marktanteile, ohne die Preise zu zerstören“, sagt Kranholdt. Aber auch Kranholdt merkt zunehmend den Fahrermangel. „Allerdings wird dieses Problem aktuell durch viele osteuropäische Unternehmer noch abgefangen“, berichtet er.

 

Kille sieht die grundsätzliche Austauschbarkeit der Leistung im Komplettladungssegment als Problem der Dienstleister. „Deshalb steht der Preiswettbewerb noch im Vordergrund“, sagt der Professor. Und er rechnet damit, dass dieser Druck durch die Digitalisierung nochmals merklich zunimmt. „Es kann künftig ein Leichtes sein, auch den Spediteur und die Disponenten zu ersetzen“, warnt Kille. Insbesondere Planungstätigkeiten können schon heute durch IT-Systeme erbracht werden, wie zahlreiche Start-ups im Logistiksektor beweisen.

 

Nicht nur die Spedition FME zeigt, dass klassische Dienstleister noch zulegen können. Laut Kranholdt profitiert das Unternehmen sogar davon, wenn etwa die rechtliche Situation undurchsichtiger wird. So sei in Frankreich das Volumen nach der Verschärfung der Mindestlohnregeln vor wenigen Wochen gestiegen.

Die FME – Frachtmanagement Europa GmbH ist ein Transportunternehmen mit Sitz in Köln und Hof. Der Fuhrpark des Mittelständlers besteht vor allem aus Sattel- und Jumbozügen, die durch fest fahrende Transportunternehmer vertraglich an FME gebunden sind. Viele dieser Dienstleister hat das Unternehmen mithilfe der Transport-Ausschreibungsplattform TC eBid® von TimoCom gefunden.

 

Fragt man Christopher Kranholdt, Niederlassungsleiter von FME in Hof, nach den Gründen, warum sein Unternehmen TC eBid®, die Online-Plattform für europaweite Transport-Ausschreibungen von TimoCom nutzt, so ist die Antwort eindeutig: "Wir können so Marktschwankungen im Jahresverlauf viel besser abfangen. TC eBid® erleichtert uns die qualitative Abwicklung unserer Transporte und damit die ganzjährige Laderaumgestellung für unsere Kunden." Mit anderen Worten: Die Ausschreibungsplattform von TimoCom sorgt für einen weiteren Wettbewerbsvorteil, den FME seinen Kunden anbieten kann. Denn diese erwarten, dass ihre Waren genau dann transportiert werden können, wenn es nötig ist.

 

TC eBid® gehört zum täglichen Geschäft

Dabei nutzt die FME – Frachtmanagement Europa GmbH TC eBid® ganz gezielt. Für die Abwicklung europaweiter und innerdeutscher Teil- und Komplettladungen sowie Sonderfahrten setzt das Unternehmen zurzeit rund 50 fest gebundene Subunternehmerfahrzeuge ein. Die Ausschreibungsplattform nutzt FME in diesem Zusammenhang, um gezielt weitere Transportunternehmer zu suchen. "Wir haben bisher 55 Kontrakte über TC eBid® selbst ausgeschrieben und konnten so weitere Geschäftspartner finden", so Kranholdt. "Darüber hinaus bieten wir natürlich auch selbst auf Ausschreibungen von Kunden aus der verladenden Wirtschaft, um neue Aufträge zu akquirieren."

 

TC eBid® zahlt sich aus

So ist die FME – Frachtmanagement Europa GmbH denn auch sehr erfolgreich am Markt: Innerhalb von nur zwei Jahren steigerte sich die Mitarbeiterzahl des Unternehmens von zwei auf 14 kaufmännische Mitarbeiter. Nicht zuletzt durch den professionellen Umgang mit TC eBid® kann FME ein durch Partnerschaften mit Verladern bundesweites, flächendeckendes Transportnetzwerk vorweisen. Seinen Kunden kann FME damit einen eindeutigen Mehrwert in der Beschaffungs- und Distributionslogistik anbieten. Christopher Kranholdt: "Für uns lohnt sich der Einsatz der Plattform für europaweite Transport-Ausschreibungen, denn durch TC eBid® konnten wir mehrere langfristige Kundenbeziehungen aufbauen. Davon profitieren wir im täglichen Geschäft, denn wir erzielen eine solide Auslastung unseres Fuhrparks, durch fest planbare Transporte. Und genau das haben wir von der Ausschreibungsplattform erwartet."